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  • Expertenrunde: Integration neu Zugewanderter – Sprachförderangebote

30.11.2018

Expertenrunde „Maßnahmen für eine gelingende Integration neu Zugewanderter – Weiterentwicklung von Sprachförderangeboten“

Am 30.11.2018 fand im Rahmen der Begleitung des Projektes „Maßnahmen für eine gelingende Integration neu Zugewanderter – Weiterentwicklung von Sprachförderangeboten“ eine Expertenrunde am Landesinstitut für Schulentwicklung statt. Teilgenommen haben Personen aus der Wissenschaft, der Schulpraxis und der Schulverwaltung.

Teilprojekte

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden vorab bereits über das Gesamtpaket, welches sich aus den Einzelmaßnahmen zusammensetzt, informiert:

  • Förderung leistungsmotivierter und leistungsstarker Schülerinnen und Schüler,
  • Förderung schulisch nichtsozialisierter und nicht alphabetisierter Schülerinnen und Schüler,
  • Ausbau der Sprachförderangebote in der Grundschule,
  • Nachgehende Sprachförderung.

Bei der Expertenrunde am 30. November 2018 ging es in erster Linie darum, ins Gespräch zu kommen und spezifische Fragestellungen, die sich aus der bisherigen Arbeit ergeben haben, zu diskutieren.

Produkte

Geplant sind für die Maßnahmen Produkte in Form von Leitfäden und Unterstützungsmaterialien auf dem Fachportal Integration-Bildung-Migration. Diese sollen zum einen Schulen und Lehrkräfte auf dem Weg bei der Entwicklung von Schulkonzepten und zum anderen die konkrete Arbeit mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen unterstützen.

Im Vordergrund des Austausches standen Fragestellungen wie:

  • Was können Leitfäden im Hinblick auf Umsetzbarkeit leisten?
  • Welche Unterstützung brauchen Schulen bei der Erstellung von Konzepten?
  • Welche Vorteile könnte welche Art der Vernetzung der Schulen in diesem Bereich bringen?

Diskussionsergebnisse

In einer ersten Diskussionsrunde waren sich alle Expertinnen und Experten darüber einig, dass die Produkte wichtige Voraussetzung für die Arbeit an den Schulen sind.

Allerdings wurden auch die Herausforderungen, die in der hohen thematischen Bandbreite, dem unterschiedlichen Adressatenbezug und der Verbindlichkeit dieser Produkte liegen, gesehen.

Ebenso wurde die Qualifikation der Lehrkräfte, die mit den Produkten gekoppelt sein sollte, als wesentlich beschrieben. Des Weiteren benötigen Schulen bei der Entwicklung von Konzepten Hilfestellungen und Beratung; diesem Bedarf kann in Form von regelmäßig stattfindendem Austausch und der Vernetzung aller Beteiligten untereinander Rechnung getragen werden.

In einem zweiten Schritt kristallisierten sich für alle Produkte verschiedene Ebenen, die Berücksichtigung finden sollten, heraus. Mithilfe dieser konnten für die Einzelprodukte bereits konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung der Leitfäden benannt werden.

Ansprechpartner (Projektteam)

Referat 32

Referat 13

  • Eva Chase

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