Lernstand 5 - Ziele

Feststellung des individuellen Lernstands von Schülerinnen und Schülern

Lernstand 5 ermittelt den Lernstand von Schülerinnen und Schülern in einzelnen eng umrissenen Basiskompetenzen der Fächer Deutsch und Mathematik. Die anhand wissenschaftlicher und theoretischer Erkenntnisse fundiert ausgewählten Kompetenzen der Bildungsstandards gelten als prognostisch relevant für das künftige Lernen in der Sekundarstufe.

Die Ergebnisrückmeldungen liefern den Lehrkräften zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in der Klassenstufe 5 fachlich differenzierte Informationen über den erreichten Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der untersuchten Kompetenzen. Sie bilden die Ausgangsbasis für Fördermaßnahmen. Auf diese Weise können Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler gezielt im weiteren Kompetenzerwerb unterstützen.

Das Verfahren Lernstand 5 legt somit den Grundstein für das individuelle Weiterlernen in der Sekundarstufe.

Erfassung der Heterogenität der Lerngruppe

Durch den Wegfall der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung wird die Schülerschaft zu Beginn der Klassenstufe 5 heterogener und der Lernstand für Lehrkräfte schwerer einschätzbar. Mit Hilfe von Lernstand 5 können Lehrkräfte frühzeitig die Ausprägung der Heterogenität ihrer noch unbekannten Lerngruppe erfassen und Schülergruppen mit ähnlichen Lernständen feststellen.

Die fachlich differenzierten Rückmeldungen zu den untersuchten Basiskompetenzen und die Zuordnung der Schülerinnen und Schüler zu Gruppen mit vergleichbarem Leistungsstand ermöglichen passgenaue Unterrichtsangebote und gruppenorientierte Fördermaßnahmen.

Das Verfahren Lernstand 5 trägt somit zu einem gelingenden Übergang in die Sekundarstufe bei.

Schul- und Unterrichtsentwicklung

Lernstand 5 ist ein Element zur datengestützten Unterrichtsentwicklung der Schule. Anhand der Ergebnisrückmeldungen können fundierte Diskussionen und Reflexionen über Lernprozesse, Fördermaßnahmen, Unterrichtsmethoden ebenso zwischen einzelnen Lehrkräften wie auch innerhalb der Fachlehrerteams stattfinden.

Die feinstrukturierte Modellierung der Basiskompetenzen und die differenziert beschriebenen kognitiven Anforderungen der Stufen verstärken den Blick auf den Kompetenzerwerb von Schülerinnen und Schülern. Lehrkräfte und Fachlehrerteams erweitern ihre fachdidaktischen und diagnostischen Fähigkeiten, indem sie sich mit den Beschreibungen der Stufen auseinandersetzen.

Das Verfahren Lernstand 5 unterstützt somit die datenbasierte Ausrichtung der Schule auf die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

Zuletzt geändert am 9.7.2015

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