Bildungsberichterstattung
Die Bildungsberichterstattung soll nach Entscheidung von Landesregierung und Landtag mittels einer regelmäßigen und systematischen Aufbereitung von Daten einen Beitrag zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Bildungswesens leisten. Bildungsberichte liefern Entscheidungshilfen für eine sachliche und durch Daten gestützte Systemsteuerung. Das Landesinstitut arbeitet bei dieser Aufgabe eng mit dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg zusammen.
Der erste Bildungsbericht für Baden-Württemberg erschien im Dezember 2007. Er bildet auf der Grundlage wichtiger Indikatoren - z. B. Übergänge, Abschlüsse, Entwicklung der Schülerzahlen, Lehreraus- und Fortbildung - insbesondere die vorschulische und die schulische allgemeine und berufliche Bildung mit deren Strukturen und Ergebnissen ab. Eine wesentliche Aufgabe der Bildungsberichterstattung ist es auch, mittel- und langfristige Entwicklungslinien im Bildungswesen des Landes aufzuzeigen. Sie stützt sich dabei auf einen Kern gleichbleibender Indikatoren und ist gleichzeitig offen für neu hinzukommende Daten und Kennziffern. In jedem Band wird ein wechselndes Schwerpunktthema aufgegriffen. Schwerpunktthema des ersten Berichts sind die allgemein bildenden Abschlüsse an beruflichen Vollzeitschulen.
Zur Bildungsberichterstattung gehört auch die Erstellung sogenannter Themenhefte. Während der allgemeine Bildungsbericht die gesamte Bandbreite der vorschulischen und schulischen Bildung datenbasiert abbildet, konzentrieren sich die Themenhefte jeweils auf einen speziellen Bereich des Bildungssystems und arbeiten diesen - ebenfalls auf der Grundlage von Daten - in besonders detaillierter und differenzierter Form auf.
Ein erstes solches Themenheft wurde im Mai 2009 veröffentlicht. Es befasst sich mit dem Aspekt der sonderpädagogischen Förderung. Diese datenbasierte Gesamtschau sonderpädagogischer Fördermaßnahmen ist die bislang umfassendste ihrer Art für Baden-Württemberg.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Landesbildungsserver
