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Qualitätssicherung
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Selbstevaluation in der Übungsfirma
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Idee und Motivation
Sie arbeiten engagiert und motiviert und investieren
viel Zeit und Energie in den Aufbau, den Betrieb und die
Weiterentwicklung Ihrer Übungsfirma.
Auch wir haben viel Zeit und Energie in unsere
Übungsfirmen gesteckt. Wir, das sind 20 Leiterinnen und Leiter aus
unterschiedlichsten Übungsfirmen des Berufskollegs und der
Wirtschaftsschule in Baden-Württemberg. Wir haben uns zusammengesetzt
und uns darüber Gedanken gemacht, wie wir die Arbeit in unserer eigenen
Übungsfirma verbessern, die Qualität der Ausbildung sichern und damit
unsere eigene Zufriedenheit steigern können.
Ein Jahr lang haben wir ein Instrumentarium
entwickelt, getestet und auf die Bedingungen der Übungsfirmen angepasst.
Damit war es uns möglich, in unterschiedlichsten Übungsfirmen Aussagen
über die Qualität unserer Arbeit zu machen. Die freiwillige Reflexion
mit anderen ÜFA-Leiterinnen und Leitern über die Tätigkeit in der
eigenen Übungsfirma hat es uns ermöglicht, über den eigenen Horizont
hinauszusehen und andere Ziele, Impulse, Ideen und Ansätze zur
Steigerung der Qualität in unseren Übungsfirmen zu erhalten. Diese Ideen
und Anregungen haben jedem auf unterschiedliche Weise geholfen. Zudem
nehmen äußere Rahmenbedingungen Einfluss auf unsere Arbeit. Die
Erkenntnis, dass diese schwer beeinflussbar sind, hat uns teilweise
entlastet.
Wir denken, dass die Qualität der Arbeit in der
Übungsfirma verbessert wird, wenn dieses Instrument langfristig in
mehreren Durchläufen angewendet wird. Dies führt dazu, dass man
langfristig zufriedener und weiterhin motiviert in der Übungsfirma
arbeiten kann.
Wir wollen unsere
bisher guten Erfahrungen an Sie weitergeben und stellen Ihnen im
Folgenden den Leitfaden zur Selbstevaluation für Übungsfirmen vor.
Downloads:
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FAQ -
Frequently Asked Questions
Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung von oft gestellten
Fragen und den dazugehörigen Antworten zum Thema Selbstevaluation
Übungsfirmen (Baden-Württemberg).
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Frage Nr. 1 |
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Welchen Erfolg
bringt mir als Übungsfirmenleiter/Innen der Aufwand eine
Selbstevaluation durchzuführen bzw. QM zu betreiben?
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Antwort zu F 1 |
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Eine besonders
attraktive Seite der SEV ist darin zu sehen, dass allein die
Planung, Durchführung und Auswertung eines SEV-Projekts mit
großer Wahrscheinlichkeit zu Verbesserungen der Arbeitsqualität
beiträgt – völlig unabhängig von tatsächlich ermittelten
Ergebnissen (= Prozessnutzen).
Durch die
Dokumentation des SEV-Prozesses entsteht eine empirische Basis
für die Einleitung von Änderungen mit dem Ziel der Verbesserung
bzw. Optimierung.
Zitat aus dem
Evaluationskreis interessierter Übungsfirmen:
„Unser eigener
Kriterienkatalog, wodurch sich Qualität in unserer Arbeit
festmachen lässt, ist noch sehr gering ausgeprägt. Daher bringt
uns jede systematische Darstellung eines Kriterienkatalogs bei
der Evaluation weiter…. Derzeit haben wir jedenfalls durch die
Istanalyse eine Vielzahl von Baustellen erkannt, für deren
Bearbeitung wir noch einige Zeit benötigen werden….
Zusammengefasst halten wir den Fragebogen für eine gute
Grundlage unseres Evaluationsprozesses.“
Es macht einen
Unterschied ob ich vermute, dass ich gut arbeite, oder ob ich
nachgewiesen habe, dass ich gut arbeite. Auf Basis der SEV
Ergebnisse kann die Qualität vorhandener Übungsfirmenprozesse
offensiv nach Innen und Außen vertreten werden.
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Frage Nr. 2
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Inwieweit
ist der Leitfaden zur Selbstevaluation in Übungsfirmen geeignet
bzw. wird als Instrument akzeptiert?
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Antwort zu F 2 |
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Der Leitfaden
wurde in ganz Baden-Württemberg durch 8 Tandems in
Zusammenarbeit mit 40 interessierten Übungsfirmenleitern/-innen
im Schuljahr 2005/06 im Übungsfirmenalltag erprobt. Dabei hat
sich der Leitfaden als Evaluationsinstrument bewährt.
Die Unterteilung
der Ist-Analyse in die vorgeschlagenen fünf verschiedenen
Bereiche wurde von den Anwendern für sinnvoll und praktikabel
gehalten. Die Durchführung einer Ist-Analyse zu Beginn der
Selbstevaluation wirkte auf den ersten Blick zu umfangreich und
aufwändig. Die Übungsfirmenleiter/-innen, die dann aber eine
solche Ist-Analyse durchgeführt hatten, stellten schnell fest,
dass diese gar nicht so zeitaufwändig ist, wie es auf den ersten
Blick scheint. Außerdem schärft diese Tätigkeit schon den Blick
für den Zustand der eigenen Übungsfirma. Es fielen nicht nur
Bereiche ins Auge, in denen die Übungsfirmenarbeit
verbesserungswürdig ist. Es fielen auch Bereiche auf, in denen
die Übungsfirmenarbeit zufriedenstellend oder gar noch besser
läuft. Und auch das ist ja ein positiver Effekt einer solchen
Selbstevaluation.
Die Leitfragen
und auch die Ansatzpunkte wurden als hilfreich bei der
Ist-Analyse empfunden. Sie halfen nicht nur, die Ist-Analyse zu
strukturieren, sie gaben auch neue Ideen und Impulse. Es rückten
Dinge, Ideen ins Blickfeld, an die man bis dahin noch gar nicht
gedacht hatte.
Die Anlage zur
Problembearbeitung stieß zunächst nicht auf uneingeschränkte
Akzeptanz. Die verwendeten Begriffe waren nicht selbsterklärend,
der Sinn dieser Anlage erschloss sich manchen nicht von selbst.
Er musste von den Tandems, die die Übungsfirmenleiter/innen in
dieser Pilotphase begleiteten, erläutert werden. Auch das
Formulieren von operationalisierbaren und terminierten Zielen
bereitete zu Beginn Schwierigkeiten. Nach einigen gemeinsamen
Übungen legten sich dann die Probleme und größtenteils auch die
Vorbehalte. Gegen Ende der Testphase waren alle geübt in der
Anwendung dieser Anlage. Die Übungsfirmenleiter/innen waren
froh, dass sie sich messbare Ziele mit einem Zeithorizont
gesetzt hatten, dass sie die Schritte, mit denen Sie die Ziele
erreichen wollten, dokumentiert hatten. Dass sie sich überlegt
hatten, wie sie überprüfen konnten, ob sie ihre Ziele erreicht
hatten. Denn nur so konnten sie sich öfter einmal an der
Erreichung ihrer Ziele freuen. Nur so konnten sie die
Effektivität der Maßnahmen, die sie sich ausgedacht hatten, um
bestimmte Prozesse zu verbessern, auch messen bzw. überprüfen.
Zusammenfassend
lässt sich sagen, dass der größte Teil der über 50
Übungsfirmenleiter/-innen, die bisher mit diesem Leitfaden zur
Selbstevaluation gearbeitet haben, sehr gute Erfahrungen damit
gemacht haben. Sie haben die Einführung einer solchen
Selbstevaluation begrüßt und diesen Leitfaden als sehr
sinnvolles Hilfsmittel zur Verbesserung der Qualität ihrer
Übungsfirmenarbeit bewertet.
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Frage Nr. 3
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In wie weit ist
der Leitfaden als Postulat, als bindende Vorgabe zu sehen?
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Antwort zu F 3 |
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Der Leitfaden
soll eine Hilfestellung zur Erfassung und Dokumentation der
Übungsfirmenarbeit bieten. Sollte er für Sie diese Funktion
nicht erfüllen, so können Sie auch auf anderer Basis die
Ergebnisse der Analyse Ihrer Übungsfirmenarbeit sammeln,
auswerten, interpretieren, verbessern.
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Frage Nr. 4 |
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Im Zuge der
Bearbeitung der Anlage zur Problembearbeitung haben wir
festgestellt, dass sich die Lösung des Problems nicht in einem
Schuljahr erreichen lässt. Ist das problematisch?
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Antwort zu F 4 |
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Nein!
Qualitätsmanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Sie können
für die Problembehebung den Zeitraum ansetzen, den Sie für
sinnvoll halten. Sollte sich dabei ein Zeitraum als sinnvoll
erweisen, der über den Schuljahreswechsel hinausgeht, so
entsteht daraus nicht unbedingt ein neues Problem. Allerdings
sind, unserer Meinung nach, überschaubare Zyklen, nicht zuletzt
auch aus Schülersicht, anzustreben.
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Frage Nr. 5
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Viele Übungsfirmen haben bisher bereits Selbstevaluation betrieben.
Dadurch konnte auch bereits in der Vergangenheit ein höheres
Qualitätsniveau erreicht werden. Warum jetzt dieser Leitfaden
zur Selbstevaluation?
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Antwort zu F 5 |
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Um sinnvolles,
nachvollziehbares, kontinuierliches Qualitätsmanagement
durchzuführen, bedarf es zwingend einer Dokumentation der
Prozesse, der Ziele, der Maßnahmen, der erzielten Ergebnisse.
Wenn Sie dies in der Vergangenheit systematisch in dieser oder
einer anderen Form dokumentiert und durchgeführt haben, so
können Sie dies auch weiterhin so halten.
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Frage Nr. 6 |
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Welche
Zielsetzung wird mit der Anwendung des Leitfadens verfolgt?
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Antwort zu F 6 |
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Mit dem
Leitfaden werden folgende Ziele angestrebt:
Hilfestellung /Unterstützung der
Üfa-Leiter(innen) bei der Durchführung einer Selbstevaluation
und der Optimierung der täglichen Übungsfirmenarbeit
dauerhafte Etablierung der Übungsfirmen
langfristige und
flächendeckende Wertschätzung der Ausbildungsinhalte
insbesondere auch bei den Abnehmern und Schulasolventen
Unverbindliche Hilfe für den
Aufbau eines QM-Systems in der Übungsfirma
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Frage Nr. 7 |
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Kann nicht auch
ein Erfahrungsaustausch ein Qualitätsmanagement ersetzen?
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Antwort zu F 7 |
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Sicherlich wird
durch Austausch von Erfahrungen und Lösungen die Qualität der
Übungsfirmenarbeit gesteigert. Ein kontinuierliches,
systematisches Qualitätsmanagement erfordert aber auch eine
nachvollziehbare Dokumentation und Evaluation der
Übungsfirmenarbeit und der ergriffenen Maßnahmen zur
Verbesserung. Erfahrungsaustausch allein kann dem nicht gerecht
werden.
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Frage Nr. 8 |
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Ist die
Durchführung einer Ist-Analyse für den Evaluationsprozess
wirklich notwendig?
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Antwort zu F 8 |
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Die gesamte
Selbstevaluation ist freiwillig, somit ist eine Ist-Analyse
nicht verpflichtend.
Wenn man eine
systematische Reflexion der eigenen Übungsfirmenarbeit betreiben
will, ist eine schriftliche Bestandsanalyse hilfreich. Der
Leitfaden und die damit einhergehende Ist-Analyse helfen Ihnen
dabei, alle Bereiche der Übungsfirmenarbeit in Ihre Reflexion
mit einzubeziehen.
Zitat aus dem
Evaluationskreis interessierter Übungsfirmen:
„Derzeit haben
wir jedenfalls durch die Istanalyse eine Vielzahl von Baustellen
erkannt, für deren Bearbeitung wir noch einige Zeit benötigen
werden…"
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Frage Nr. 9 |
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Warum werden die
Leitfragen durch eine unterschiedliche Anzahl von Ansatzpunkten
konkretisiert?
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Antwort zu F 9 |
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Leitfragen und Ansatzpunkte sind das Ergebnis eines
umfangreichen Arbeitsprozesses der Pilotfirmen und der
Kerngruppe; durch sie wird Übungsfirmenarbeit abgebildet.
Ansatzpunkte haben die Aufgabe eine Leitfrage inhaltlich zu
erschließen. Oftmals ist die Erschließung einer Leitfrage
naheliegend und erfordert nur wenig Konkretisierung durch
Ansatzpunkte. Umfasst eine Leitfrage jedoch mehrere
Gesichtspunkte, die sich schwer identifizieren lassen, so werden
diese durch mehrere Ansatzpunkte reflektiert.
Zusätzlich ermöglicht eine geringe Konkretisierung der Leitfrage
eine verbesserte individuelle Anpassung bzw. Schwerpunktsetzung.
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Frage Nr. 10 |
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Inwiefern lassen
sich bestehende Ansatzpunkte verändern bzw. neue Ansatzpunkte in
den Leitfaden hinzufügen?
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Antwort zu F 10 |
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Der von 20 Pilotfirmen erarbeitete Leitfaden erhebt nicht den
Anspruch alle Teilbereiche der Übungsfirmenarbeit und diese auch
noch in voller Gänze zu erfassen. Es liegt in der Natur eines
übergreifenden eher standardisierten Instruments, dass dieses
den individuellen Bedingungen der Übungsfirmenarbeit vor Ort
angepasst werden soll, darf bzw. muss. Eine tiefergehende
Auseinandersetzung mit dem Instrument macht es sogar
erforderlich, dass Sie eigene Schwerpunkte setzen und auch Ihren
eigenen Blick bzw. Ihr eigenes Verständnis der
Übungsfirmenarbeit in den Evaluationsprozess mit einfließen
lassen. Der Leitfaden versteht sich als Unterstützung und
Hilfestellung für die sich selbst evaluierenden Übungsfirmen.
So könnten Sie z.B. im Bereich Rahmenbedingungen unter der
Leitfrage Nr. 2 (In welcher Form erfolgt die Zusammenarbeit mit
der Schulorganisation) als weitere Ansatzpunkte anführen:
Die Bildung der Übungsfirmenteams erfolgte kooperativ und in
vertrauensvoller Absprache mit der Schulleitung.
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Frage Nr. 11 |
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Warum gibt es
nur an zwei Stellen des Leitfadens (Bereich Kundenorientierung)
direkte Berührungspunkte mit dem Lehrplan Übungsfirma?
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Antwort zu F 11 |
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Bei der
Konzeption des Leitfadens haben sich diese Berührungspunkte im
Erarbeitungsprozess zwingend ergeben. Das Modell der
Selbstevaluation in Übungsfirmen sieht die Koexistenz von
Lehrplan und Leitfaden (Selbstevaluation) vor. Darüber hinaus
haben alle gängigen QM-Systeme den Bereich Kundenorientierung
zum Gegenstand. Eine Kundenorientierung ist ohne entsprechende
Marketingmaßnahmen zur Kundengewinnung und Kundenpflege nicht
möglich.
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Frage Nr. 12 |
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Warum hat der
Bereich „Ergebnisorientierung“ im Vergleich zu den anderen
Bereichen ein geringeres Gewicht?
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Antwort zu F 12 |
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Die fünf
Bereiche sind alle zunächst einmal gleichgewichtig. Die Anzahl
der aufgeführten Leitfragen und Ansatzpunkte soll nur Ideen,
Impulse für die Ist-Analyse geben, sie sagt nichts über die
Gewichtung der Bereiche aus. Die Aufzählung der Ansatzpunkte ist
nicht abschließend. Übungsfirmen, die einen Schwerpunkt in der
Ergebnisorientierung sehen, können in diesem Bereiche beliebig
viele, weitere Ansatzpunkte hinzufügen.
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Frage Nr. 13 |
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Was ist im
Bereich Rahmenbedingungen in der Leitfrage 2 mit
„Schulorganisation“ gemeint?
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Antwort zu F 13 |
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Es ist immer ein
Spagat zwischen Ausführlichkeit und Kürze. Um den Bereich
Rahmenbedingungen nicht noch detaillierter auszudehnen, wurde
die Kooperation mit Schulleitung, Schulträger,
Regierungspräsidium und Kultusministerium unter dem Stichwort
„Schulorganisation“ subsumiert. Wie auch bei den anderen
Bereichen, Leitfragen und Ansatzpunkten müssen diese auf die
eigene Situation bzw. Schwerpunktsetzung angepasst werden.
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Der Leitfaden zur Selbstevaluation ist als QM-Instrument in
unserem Qualitätsmanagementhandbuch integriert worden.
Stand Juli 2008
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