Webserver veröffentlichen
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3.2.2 Webserver veröffentlichen Die Veröffentlichung eines Webservers stellt die Grundlage für den Zugriff auf interne webbasierte Dienste dar. Beispiele sind Outlook Web Access zum Zugriff auf die Postfächer, Webserver für interne Webseiten sowie spezielle Webserver wie den von LabView zur Darstellung und Überwachung von Laboranwendungen. Die Veröffentlichung erfolgt über einen eigenen Kommunikationsserver unter Windows 2000 Server mit ISA-Server 2000. Dieser ist über zwei Netzwerkkarten mit dem internen und dem externen Netzwerk (Router und Standleitung ins Internet) verbunden (siehe LEU Handreichung H-01/49, Kapitel 13). Die beschriebenen Beispiele nehmen weiterhin Bezug auf einen Domain-Controller unter Windows 2000 Server, auf dem der Internet Information Service (IIS 5.0) als Internet-Server läuft, und auf dem auch Exchange Server 2000 als Mailserver eingerichtet ist (siehe LEU Handreichung H-01/49, Kapitel 14). Außerdem befindet sich das Programm LabView 6.0i auf einer Workstation unter Windows 2000 Professional.
Auf folgende Einstellungen wird hier laufend Bezug genommen: Domain: fnet.vbs.ul.bw.schule.de
Bei Belwue existieren für die externe IP-Adresse 141.59.219.4 des Kommunikationsservers folgende DNS-Einträge: via4.fnet.vbs.ul.bw.schule.de
Die unterschiedlichen Einträge für ein und dieselbe IP-Adresse sollen den einfachen direkten Zugriff auf die verschiedenen Websites ermöglichen. |
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1 Eingehende Webanfragen des Webproxy konfigurieren Die Veröffentlichung von internen Webservern wird über
den Webproxy-Dienst von ISA-Server 2000 abgewickelt. Die
Einstellungen werden über das Eigenschaftenfenster des ISA-Servers
VIA4 konfiguriert. Dazu im Snap-in Internet Security & Acceleration
Server der Microsoft Management Console (mmc) die Struktur auf
Server und Arrays und VIA4 erweitern und mit der rechten Maustaste
das Fenster Eigenschaften von VIA4 öffnen. Dort im Register Eingehende Webanfragen die Option Abhörer pro individuelle IP-Adresse konfigurieren auswählen.
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2 Zielsatz konfigurieren Da dem ISA-Server verschienene Domain-Namen zugeordnet sind, müssen sogenannte Zielsätze definiert werden, damit die Zuordnung an die internen Webdienste richtig erfolgen kann. Dazu im Snap-in Internet Security & Acceleration
Server die Struktur auf Server und Arrays
/ VIA4 / Richtlinienobjekte / Zielsätze
erweitern und mit der rechten Maustaste über
Neu einen neuen Zielsatz definieren. Nach der Eingabe von Name: und Beschreibung (optional): auf die Schaltfläche Hinzufügen klicken, worauf sich das Fenster Ziel hinzufügen / bearbeiten öffnet:.
Im vorliegenden Beispiel wurden drei verschiedene Zielsätze definiert:
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3 Internen Webserver veröffentlichen Mit diesen Zielsätzen kann man nun ganz gezielt an die Veröffentlichung interner Webserver gehen. Dazu im Snap-in Internet Security & Acceleration
Server die Struktur auf Server und
Arrays/ VIA4 /Veröffentlichung/
Webveröffentlichungsregel mit der rechten Maustaste über
Neu eine neue Regel anlegen und im Assistenten für neue
Webveröffentlichungsregeln passend benennen. Nach dem Klicken auf Weiter> wird angegeben, ob die Regel
für alle Ziele oder für einen Angegebenen
Zielsatz angewandt werden soll, und welchen
Namen dieser Zielsatz hat. Nun kann der Clienttyp durch Benutzernamen, Gruppennamen oder IP-Adresse festgelegt werden. Normalerweise wird man die Regel aber für jede Anfrage anwenden:
Im vorliegenden Fall wurden entsprechend den Zielsätzen
drei Webveröffentlichungsregeln mit den folgenden
Einstellungen konfiguriert:
Die Anfragen an www.fnet.vbs.ul.bw.schule.de gehen an
den Domaincontroller VFS1, auf der aber eine sogenannte
virtuelle Site eingerichtet ist (Über deren Einrichtung steht unten mehr). |
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4 Zugriff von den heimischen Arbeitsplätzen aus Auf den heimischen Arbeitsplätzen der Schüler/-innen und Lehrer/-innen braucht lediglich ein Internetzugang und ein beliebiger aktueller Browser installiert zu sein. Der Zugriff erfolgt dann einfach durch Eingabe des entsprechenden URL und gegebenenfalls, wie im Falle von Outlook Web Access, der Eingabe von Benutzername und Passwort. So kann z.B. das eigene Postfach auf dem Exchangeserver über http://mail.fnet.vbs.ul.bw.schule.de/exchange angesprochen werden. Die auf dem Browser dargestellte Seite entspricht weitgehend der Oberfläche von Outlook. So können auch problemlos von zu Hause aus öffentliche Ordner angelegt und benutzt werden.
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5 Mehrere Websites auf einem Server betreiben Wie bereits oben erwähnt, ist es auf ein und dem selben Internet Information Server, der hier auf dem Domaincontroller VFS1 installiert ist, möglich, mehrere Websites gleichzeitig zu betrieben und zwar sowohl unter der gleichen IP-Adresse, als auch unter der gleichen Port-Nummer (80 für HTTP). Dies wird durch die Verwendung unterschiedlicher Hostheadernamen möglich. Dies soll am Beispiel einer Website auf dem Domaincontroller VFS1 gezeigt werden, die wie oben beschrieben, unter www.fnet.vbs.ul.bw.schule.de veröffentlicht werden soll. Dazu wird in der MMC im Snap-in
Internet-Informationsdienste die Struktur auf
VFS1 erweitert und mit der rechten Maustaste über
Neu / Web-Site der Assistent für neue Website aufgerufen.
Wichtig: IP-Adresse und TCP-Anschluss werden
unverändert gelassen, aber es muss zur Unterscheidung ein
sogenannter Hostheader angegeben werden, und zwar passend zu der
obigen Webveröffentlichungsregel, also
www.fnet.vbs.ul.bw.schule.de . Danach muss der Ordner gesucht werden, auf dem die
HTML-Seiten der neuen Site liegen:
Müssen irgendwelche Einstellungen verändert werden, so
erreicht man dies über die
Eigenschaften der entsprechenden Website: Im Register Website kann man z.B. über die Schaltfläche Weitere Optionen ... an die IP-Adresse, den TCP-Anschluss und den Hostheadernamen herankommen. Wichtig ist auch das Register Dokumente. Dort ist festgelegt,
welche Seiten als Standard definiert sind. Zunächst befinden sich dort
nur Default.htm und Default.asp, es können aber auch die
üblichen Einstellungen index.htm bzw.
index.html hinzugefügt werden und durch Betätigung der entsprechenden Pfeiltasten kann auch
die Suchreihenfolge verändert werden. Durch die beschriebene Vorgehensweise ist es also auch möglich, für das Intranet und das Internet getrennte Websites auf dem gleichen Server zu veröffentlichen, ohne mehrere IP-Adressen und TCP-Anschlüsse benutzen zu müssen. |




























