LEU Stuttgart, Online News 15, Zugriffe auf das Schulnetz unter Novell
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Michael
Kaufmann, Carl-Bosch-Schule, Heidelberg |
3 Zugriffe auf das Schulnetz3.1 Novell3.1.1 Internet-Standardzugriffe unter der Novell-Musterlösung |
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Bei der Novell-Musterlösung mit NetWare 5.1 sind folgende Zugriffe über das Internet von Rechnern außerhalb des Schulnetzes voreingerichtet:
Voraussetzung für den Zugriff von außen auf den Schulserver ist die Anbindung des Schulnetzes ans Internet mittels einer öffentlichen IP und einem Domain-Namen des Servers. |
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1. Der externe FTP-Zugriff auf das Schulnetz 1.1 Der FTP-Client An der Remote-Station muss der FTP-Client (z.B. WS_FTP) standardmässig installiert sein. Nach dem Start des FTP-Client erscheint das Anmeldefenster. Bei Host Name wird der Domain-Name der Schule eingetragen. Bei der User ID muss der gesamte Kontext des Benutzers eingetragen werden. Der Kontext des Benutzers entspricht bis auf .unterricht der Verzeichnisstruktur des Home-Verzeichnisses in umgekehrter Reihenfolge. z. B.: Home-Verzeichnis-Pfad von der Schülerin agross: docs:home/schueler/klasse1a/agross |
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1.2 Beispiele für den Zugriff für Lehrer/in und Schüler/in Beispiel: Zugang einer Lehrerin / eines Lehrers
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Beispiel: Zugang einer Schülerin / eines Schülers
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1.3 Vorsicht Passwort Aus Sicherheitsgründen sollte das Passwort, da es das Login-Passwort ist, nicht in das Feld Password eingetragen werden. Nach erfolgter Verbindung mit dem Schulnetz wird nach dem Passwort in einem separaten Fenster gefragt. |
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1.4 Die Rechte beim FTP-Zugang Der Benutzer sieht nicht nur sein Home-Verzeichnis, sondern alle anderen Verzeichnisse und Volumes, auf die er Rechte hat. All die Rechte, die er im Intranet auf Verzeichnisse besitzt, hat der Benutzer auch während einer FTP-Sitzung. Deshalb sieht der Lehrer auch alle Schülerverzeichnisse. Somit kann man zuhause am Rechner über FTP geschriebene Klausuren, Schülerprojekte, usw. auswerten. |
| Beispiel: Lehrer bspecht greift zuhause auf Klassenarbeiten im
Raum R109 zu.
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2 FTP-Einstellungen für Rechner innerhalb des Schulnetzes 2.1 Einstellungen des FTP-Clients Da Arbeitsstationen innerhalb des Schulnetzes die Verbindungen ins Internet über den Bordermanager aufnehmen, müssen folgende Eintragungen im Firewall-Registerblatt des FTP-Client durchgeführt werden. |
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Die Eintragung bei Host Name ist die interne IP-Adresse des KServers. Bei Port wird der Standard-Port 21 für FTP eingetragen. |
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2.2 Einstellungen durch den ADMIN an der KServer-Konsole Im Auslieferungszustand der Musterlösung ist der FTP-Server nicht aktiviert. Somit sind FTP-Zugriffe auf die Schul-Server nicht möglich. Um den FTP-Server zu starten, muss der ADMIN an der KServer-Konsole in der Autoexec.ncf-Datei die Raute # vor dem Aufruf #nwftpd entfernen und den KServer neu starten. In der Musterlösung sind keine weiteren Restriktionen für FTP eingestellt. Somit ist für jeden User der FTP-Zugang auf alle Verzeichnisse der Schulserver innerhalb seiner Datei-Rechte-Struktur möglich.
2.3 Einstellungen durch den ADMIN in der NDS Sollten Probleme bei Arbeitsstationen innerhalb des Schulnetz beim Zugang auf Rechner im Internet über FTP auftreten, dann sollte der ADMIN folgende Einstellungen in der NDS kontrollieren: Im Objekt KSERVER unter DIENSTE das Registerblatt Bordermanager Setup öffnen und unter Application Proxy kontrollieren, ob der Haken bei FTP-Proxy gesetzt ist. |
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| Danach FTP-Proxy markieren und Details aufrufen. |
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| Bei Username/Password Separator den Klammeraffen @ eintragen. |
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3 Nutzung des Public-HTML-Verzeichnisses im Unterricht In der Novell-Musterlösung ist standardmäßig für jeden Benutzer ein Public-HTML-Verzeichnis angelegt. Dieses Verzeichnis stellt den privaten WEB-Bereich der Benutzer dar und kann von jedem Browser aufgerufen werden.
Zum Aufruf außerhalb der Schule lautet der Aufruf: http://Domain-Name/~LoginName z.B.: http://cbs.ka.bw.schule.de/~bspecht
Zum Aufruf innerhalb der Schule lautet der Aufruf: http://KServer-IP/~LoginName z.B.: http://10.1.1.2/~bspecht
Im Auslieferungszustand der Musterlösung ist aus rechtlichen Gründen (jede/r Lehrer/in ist für den Inhalt ihres/seines Public-HTML-Verzeichnisses verantwortlich) nur für Lehrerinnen und Lehrer das Public-HTML-Verzeichnis freigegeben. Der Administrator kann für einzelne Klassen und Schüler das Public-HTML-Verzeichnis freigeben, die Vorgehensweise ist unter http://www.leu.bw.schule.de/netze/novell dokumentiert. Mit Hilfe des Public-HTML-Verzeichnisses lässt sich somit für jede Lehrerin, jeden Lehrer und für jede Schülerin, jeden Schüler eine private Homepage realisieren. In diesem Artikel wird das Erstellen einer Homepage nicht beschrieben. Da mit Hilfe des Public-HTML-Verzeichnisses auch Dateien zentral bereitgestellt werden können, sollen in diesem Artikel die Möglichkeiten der Bereitstellung dargestellt werden. Als erstes ist zu prüfen, ob das Public-HTML-Verzeichnis
existiert, wenn nicht, ist dieses anzulegen (H:\public_html) und ggf.
vom Administrator frei zu schalten. Auf die Freischaltung soll hier
nicht näher eingegangen werden. Beim weiteren Vorgehen ist
das Wird mit einem Browser der private Web-Bereich eines Benutzers aufgerufen, gibt es zwei Möglichkeiten:
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3.1 Keine HTML-Datei im Public-HTML-Verzeichnis. Das Public-HTML-Verzeichnis könnte folgendes Aussehen haben: |
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Dann zeigt der Browser die Dateien und Verzeichnisse im
Public-HTML-Verzeichnis an. Nachfolgendes Bild zeigt das
Browserfenster nach Aufruf des Web-Bereichs innerhalb der Schule:![]() |
| Wird der Web-Bereich außerhalb der Schule aufgerufen, bietet sich das gleiche Bild. Das weitere Vorgehen wird nur innerhalb der Schule betrachtet, funktioniert aber außerhalb genauso. |
![]() |
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Ein Mausklick auf eine Datei öffnet ein Dialogfenster, welches die Möglichkeiten Öffnen und Speichern bietet. |
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| Auf diesem Weg kann auf einfachste Weise das Bereitstellen von Dateien realisiert werden. |
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3.2 Mit HTML-Datei im Public-HTML-Verzeichnis Der Benutzer hat eine HTML-Datei (index.html oder index.htm)
in seinem Public-HTML-Verzeichnis. Dann muss mittels
HTML-Seiten das Verteilen organisiert werden. Auf das Erstellen der
HTML-Dateien soll hier nicht eingegangen werden. Im Verzeichnis könnten
sich folgende Dateien befinden: |
Im entsprechenden Unterverzeichnis sind die Dateien zum
Verteilen mit entsprechender HTML-Seite.![]() |
| Wird nun der Web-Bereich des Benutzers aufgerufen, zeigt der Browser die erstellte HTML-Seite an. Das funktioniert sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule. Die beiden nächsten Bilder zeigen beide Aufrufe. Das weitere Vorgehen wird dann nur noch innerhalb der Schule beschrieben. |
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Innerhalb der Schule: Außerhalb ergibt sich das gleiche Bild. Nun kann über Links zu den Dateien navigiert werden.
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Ein Mausklick auf einen Link, der auf eine Datei (nicht HTML) zeigt, öffnet das Kontextmenü zum Öffnen oder Speichern der Datei. Die Bereitstellung der Dateien über das Public-HTML-Verzeichnis hat außer der Verfügbarkeit von Extern auch den Vorteil, dass kein anderer Benutzer die Datei verändern oder löschen kann (entgegen dem Bereitstellen von Dateien im Tausch-Verzeichnis). |
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4 Das Management-Portal In der Novell-Musterlösung kann das Management-Portal aktiviert werden, um über das Internet mittels des Browsers Server-Einstellungen administrieren und kontrollieren zu können. Mit dem Aufruf : https://DomainName:2200 wird eine gesicherte Verbindung zum Server aufgebaut. Nach
dem Einloggen erscheint der NetWare Web-Manager Alle installierten Dienste werden aufgelistet und können aufgerufen werden. Wählt man zum Beispiel das Management-Portal aus, können Performance-, Hardware-und NetWare-Betriebssystem-Infos betrachtet werden. Nach dem nochmaligen Einloggen erscheint die
webbasierte Management-Konsole, die dem Benutzer mit Hilfe der Ampel
einen schnellen und aktuellen Überblick über den Zustand des
Servers vermittelt. Alle Management-Menüpunkte werden aufgelistet. Bei grüner Ampel ist der Gesundheitszustand des Servers optimal. |
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Mit einem Klick auf die Ampel erscheint der Server Health Monitor. Der Health-Monitor gibt Auskunft über den aktuellen Status wichtiger Funktionen des Servers. Der Health-Monitor hilft dem Netzwerkbetreuer bei der Früherkennung von Flaschenhälsen und Engpässen, wie zum Beispiel beim Arbeitsspeicher (Available Memory), bei der CPU-Auslastung (CPU Utilization) oder bei der Auslastung des LAN-Traffics. Grafische Darstellung der CPU-Last der letzten 10 Sekunden:
Das Portal gibt sehr detaillierte Auskunft über die Hardware
des Servers, über die eingebauten Karten (wie
SCSI-Controller, Netzwerkkarten) und über die verwendeten Steckplätze (PCI-Slots). Die Namen der eingebauten Festplatten, sowie die eingerichteten Volumes auf den Festplatten, alle Verzeichnisse und Dateien können über das Internet ausgelesen und kontrolliert werden. |
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5 Novell iFolder
In der zweiten Generation der Novell-Musterlösung, die NetWare 6 enthält und voraussichtlich Ende 2002 fertig ist, wird Novell® iFolderTM integriert sein. Novell® iFolderTM ermöglicht die automatische, sichere und transparente Synchronisierung von Dateien zwischen Festplatten von lokalen Rechnern (z. B. Rechner zuhause) und dem iFolder-Server. Das bedeutet, dass jederzeit und überall über das Internet auf komfortable Weise auf persönliche Dateien zugegriffen werden kann. Durch die Möglichkeit des Dateizugriffs von jedem Standort aus treten keine Bearbeitungsfehler mehr auf und es müssen keine langwierigen Aktualisierungen mehr durchgeführt werden. Die Dateien liegen auf sicheren Servern, da durch RAID-Systeme und regelmäßige Backups (hoffentlich) eine hohe Sicherheit der Daten gegenüber lokalen Festplatten gewährleistet ist. Anhand der nachfolgenden Abbildung wird der Zugriff auf den
iFolder-Server von unterschiedlichen Computern oder Standorten
aus veranschaulicht. 5.1 iFolder-Serversoftware iFolder kann auf NetWare® 5.1-, NetWare 6-, Windows NT* 4.0- und Windows 2000-Servern ausgeführt werden. Wenn die iFolder-Serversoftware auf dem Server installiert ist, können die Benutzer den iFolder-Client installieren, um auf ihre iFolder-Dateien zuzugreifen. Die Benutzer haben Zugriff auf die Serververwaltungskonsole und die iFolder-Standardwebsite, um ihre iFolder-Benutzerkonten zu verwalten. Von der iFolder-Website können iFolder-Benutzer die iFolder-Client-Software herunterladen. Auf dieser Website können sie auch auf das Java*-Applet zugreifen und iFolder-Dateien mithilfe eines Browsers aufrufen. Der Internetauftritt mit der iFolder-Website kann flexibel an das Erscheinungsbild und die Anforderungen angepasst werden.
5.2 iFolder-Clientsoftware Der Novell iFolder-Client ist kompatibel mit Arbeitsstationen, auf denen Windows* 95, 98, 2000, NT oder ME ausgeführt wird. Der iFolder-Client muss auf sämtlichen Arbeitsstationen installiert sein, von denen aus auf iFolder-Dateien zugegriffen werden soll. Online-News Ausgabe 15, September 2002 Seite
· Eine Verknüpfung zum iFolder-Verzeichnis wird auf dem Desktop angezeigt. Das iFolder-Symbol sieht wie folgt aus:
Im iFolder-Verzeichnis, das sich auf der Festplatte des Computers befindet, werden die Dateien abgelegt. Nachdem eine Datei im iFolder-Verzeichnis gespeichert und mit dem iFolder-Server synchronisiert wurde, können sämtliche Arbeitsstationen, auf denen der iFolder-Client installiert und eine Anmeldung aktiv ist, auf die Dateien zugreifen. Sämtliche in diesem Verzeichnis vorgenommenen Änderungen (egal, von welcher Arbeitsstation aus) werden auf den iFolder-Server geladen. · Auf dem iFolder-Server wird automatisch ein Benutzerkonto erstellt. Dieses Konto wird erstellt, wenn sich der Benutzer zum ersten Mal beim iFolder-Server anmeldet. Bei der Erstellung des Kontos fordert iFolder zur Eingabe eines Benutzernamens und eines Passworts auf und fragt nach, ob die Daten verschlüsselt übertragen werden sollen.
5.3 Java*-Applet von iFolder Das Java-Applet von iFolder wird im Internet Explorer oder Netscape* ausgeführt. Über den Browser können Benutzer von einem Computer aus, auf dem der iFolder-Client nicht installiert ist, auf iFolder-Dateien zugreifen.
Literaturhinweis: |























