Video on Demand im Internet
| Rudolf Arnold, Valckenburgschule Ulm |
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Nicht nur Audiodateien, sondern auch Videoclips können auf der Homepage einer Schule zum Abruf bereitgestellt werden. Die Technik und Vorgehensweise ähnelt sehr stark der, wie sie bereits in der Dokumentation Wie kommt der Sound ins Internet" beschrieben wurde. Auch die Hard- und Software-Voraussetzungen sind praktisch identisch. So ist es auch nicht nötig, dass der PC, auf dem die Komprimierung der Videodaten und die Erstellung der Internetseiten abläuft, eine Videokarte hat. Lediglich eine Soundkarte ist erforderlich, um das Ergebnis vom Ton her beurteilen zu können. Wir wollen hier einen der Videofilme, die wir mit Adobe Premiere erstellt haben, so weiterverarbeiten, dass er für den Abruf aus dem Internet geeignet ist. Dazu benutzen wir den RealProducer Plus G2. Er ist leider nicht kostenlos, bietet aber über die Fähigkeiten des kostenlosen RealProducer G2 hinaus die Möglichkeit, Seiten zu erstellen, in die das Ergebnis eingebettet ist, ohne, wie in der Dokumentation Wie kommt der Sound ins Internet" beschrieben wurde, Metadateien zu erstellen und einen separaten FTP-Client zu benutzen. |
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Kompression mit dem RealProducer Plus G2 Nach
dem Start des RealProducer Plus meldet sich sofort der Recording Wizard: |
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Da unser Film bereits als Datei vorliegt,
wählen wir die Option Record From File. Nun müssen die üblichen Angaben über
Dateiname (I:\Workshop\film1.avi), Titel, Autor und Copyright gemacht werden: |
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Da die Seite von einem normalen Webserver aus abgerufen werden soll, wählen wir im folgenden Fenster die Option Single Rate. Damit wird eine RealMedia-Datei mit fester Bitrate erzeugt: |
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Als Bitrate wählen wir hier Single ISDN
aus, da Schulen ja üblicherweise über einen ISDN-Anschluss verfügen und die
Bildqualität besser ist als für 28k oder 56k Modems. Als Audio-Format wählen wir Voice
Only, da unser Film nur Sprache enthält. Als Videoqualität wird Normal Motion
Video ausgewählt, was in den meisten Fällen die ideale Einstellung ist. |
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Jetzt muss nur noch der Dateiname für die RealVideo-Datei angegeben werden (I:\Workshop\film1.rm) und nach Überprüfung der Einstellungen kann auf Fertig stellen geklickt werden: |
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Im Hauptfenster der RealProducer Plus erscheint nun im linken Monitorfenster das erste Bild des Films: |
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Dort sind nochmals alle gewählten Einstellungen
sichtbar und können bei Bedarf korrigiert werden. Wenn man jetzt auf Start klickt,
erscheint zusätzlich im rechten Monitorfenster das Bild des komprimierten Films. Und
zwischen den Monitorfenstern kann der Audiopegel beobachtet werden: |
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Nach Beendigung der Kompression wird eine Übersicht angezeigt: |
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Und wenn man dann im RealProducer auf Play drückt, öffnet sich der RealPlayer und man kann das Ergebnis begutachten: |
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World Wide Wideo ... Die Einbettung der
RealVideo-Datei in eine Webseite kann nun einerseits wie für Audiodateien beschrieben
mittels Metafiles geschehen. Sie kann aber auch mit dem RealProducer Plus G2 direkt
erfolgen, indem man auf Create Web Page klickt, den Anweisungen folgt und passende
Auswahlentscheidungen trifft. Zunächst wird die Wiedergabemethode gewählt. In unserem Beispiel soll der Film
innerhalb des Browserfensters abgespielt werden. Deshalb wählen wir die Methode Embedded
Player und als Layout Standard Player: |
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Nun einen Text für die Bildüberschrift des Players und den Dateinamen für die HTML-Datei angeben, mit der der Videoclip angezeigt werden soll: |
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Nach einer Zusammenfassung kann auf Preview geklickt werden, um eine Vorschau anzusehen. Der Browser öffnet sich und die Seite wird direkt von der Festplatte aus angezeigt: |
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Die Seite und die zugehörigen Dateien müssen
natürlich noch im Internet publiziert werden. Auch das ist mit dem RealProducer Plus G2
möglich. Dazu im Hauptfenster auf Publish Web Page klicken. Als Profil wird
zunächst Generic (no defaults) gewählt und die Option Stream from Web Server
angeklickt, da eine Schule in der Regel zwar Platz auf einem Webserver hat, nicht aber
über einen RealServer verfügt. |
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Die folgenden Angaben beziehen sich auf den
Webserver der Universität Ulm und die Seiten der Valckenburgschule Ulm: FTP-Server:
cellar.rz.uni-ulm.de Verzeichnis: /soft/www/root/schulen/bs/vbs/video Benutzername: rarnold
Startseite des Providers: www.uni-ulm.de Verzeichnis: /schulen/bs/vbs/video |
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Der Status des Upload-Vorgangs wird angezeigt. Dabei bedeutet Queued, dass die Files in eine Art Warteschlange eingereiht wurde. Zum Abschluss wird das Ergebnis dargestellt. |
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Hier kann man nun auf View Now klicken. Dadurch wird der Browser geöffnet und man kann den Videoclip betrachten...diesmal allerdings direkt aus dem World Wide Web.... |
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Fertig stellen beendet die Prozedur und man kann entweder weitere World Wide Wideos" erstellen oder den RealProducer Plus G2 verlassen. |


























