Skip to content
You are here: Home » Unsere Angebote für berufliche Schulen » Arbeitsgruppen » Modellversuche » Modellversuch 1 - FUSA » Standortfaktoren Boden Klima und Relief Landeswappen

Standortfaktoren Boden Klima und Relief

FUSA-Logo

Modellversuch der
Bund-Länder-Kommission

HANDREICHUNGEN
1. Titel des Projekts FÖRDERUNG
UMWELTORIENTIERTEN HANDELNS DURCH VERMITTLUNG
SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN IM
AGRARWISSENSCHAFTLICHEN UNTERRICHT
2. Titel der Lerneinheit
bzw. Handreichung
Wechselwirkungen zwischen Umwelteinflüssen, Produktion und Standortfaktoren in der Landwirtschaft (WUPS)

Standortfaktoren Boden Klima und Relief

3. Bezugsquelle Landesinstitut für Erziehung und Unterricht Stuttgart
4. Bestellnummer H-97/10
5. Ansprechpartner Christoph Hummel
6. Schulanschrift Haus- und landwirtschaftliche Schule, Zähringerstr. 41, 77652 Offenburg
7. Schulart Berufsschule
8. Schultyp Landwirtschaftliche Berufsschule
9. Berufsfeld Agrarwirtschaft
10. Ausbildungsberuf Forstwirt(in)
11. Klasse/Jahrgangsstufe L1Fw/Grundstufe
12. Fächer Fachkunde, Fachrechnen, Praktische Fachkunde
13. Kurzbeschreibung Das Projekt hat als Schwerpunkte zum einen die UMWELTERZIEHUNG, zum zweiten die Förderung von SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN. Adressaten sind FORSTWIRTAZUBIS in grundsätzlich jedem Lehrjahr, hier waren nur Grundstufenschüler beteiligt. Für Forstwirte ist es besonders wichtig, die Zusammmenhänge zwischen Standort und Baumwachstum zu kennen, da jede Pflanze über andere Vorzugsbereiche Verfügt. Es wurden deshalb Ökogramme erarbeitet, auf denen die Standorte nach Bodenart, -typ und Nährstoffversorgung klassifiziert wurden. Zusätzlich wurden weitere Standortsweiser wie - Bodenvegetation, Klimatische Verhältnisse sowie die (Mikro-) Reliefsituation erhoben. Ziel war, eine optimale (=naturnahe) Bestockung der Fläche planerisch zu erarbeiten . Dazu wurden die Standortsparameter zunächst im Unterricht (meist in Gruppen erarbeitet und dann im Gelände durch von der klasse gebildete Kartierteams erhoben. Die Schüler erarbeiteten selbständig eine waldbauliche Planung für eine Teilfläche.

Als wesentliche Schlüsselqualifikation sollte die - im Forstwirtberuf besonders wichtige - Teamfähigkeit sowie Argumentations-, Diskussions- und Konfliktfähigkeit erarbeitet werden. Für den Autor ist darüberhinaus auch die Sensibilität in Umweltfragen eine echte Schlüsselqulifikation.

Als fachliche Qualifikationen wurden Kenntnisse in Bodenkunde, Pflanzenernährung, Vegetationskunde sowie der forstlichen Standortskunde vermittelt (sie beinhaltet im wesentlichen die o. e. Zusammenhänge).

14. Lehr- und Lernformen:
Lehrverfahren
Der Theorieunterricht im Klassenverband lief i. d. R. als Unterrichtsgespräch oder als Fallstudie ab. Bei den Bei beiden Verfahren kamen teilweise Leittexte zum Einsatz, mit denen die zu lernenden Sachverhalte in Gruppen oder gemeinsam erarbeitet werden konnten.

Die Arbeit im Gelände kann man am besten mit Planspiel bzw. Projektarbeit umschreiben.

In den Auswwertungen wurde versucht, fächerverbinden mit dem Fachrechnen - v. a- DV-Unterricht - zusammenzuarbeiten. Ebenso sollte mit der prakt. Fachkunde gemeinsam die Geländearbeit durchgeführt werden.

Dem Autor erscheint dies nach wie vor als sinnvoll, wenngleich es urch blockbedingte Umstände nicht zu einer Zusammenarbeit kam (siehe auch Kap. DISKUSSION).

15. Lehr- und Lernformen:
Sozialformen
Wie oben erwähnt: Theorie je nach Thematik als LEITTEXT-Klassenverbandsarbeit bzw. Arbeitsblätter-Gruppenarbeit oder Gruppenarbeit mit Objekten wie Top.-Karte etc.

Im Gelände grundsätzlich Gruppenarbeit in Projektorientierten Kartierteamss, Lehrer hier nur noch beratende und administrative Funktionen.

16. Schlagworte Forstwirtazubis, Standort, Baumwachstum, Ökogramm, Boden, Klima, Relief

Kontakt: Walter.Hauth@t-online.de