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Pflanzenernährung und Pflanzenschutz im Weinbau

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Modellversuch der
Bund-Länder-Kommission

HANDREICHUNGEN
1. Titel des Projekts FÖRDERUNG
UMWELTORIENTIERTEN HANDELNS DURCH VERMITTLUNG
SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN IM
AGRARWISSENSCHAFTLICHEN UNTERRICHT
2. Titel der Lerneinheit
bzw. Handreichung
Wechselwirkungen zwischen Umwelteinflüssen, Produktion und Standortfaktoren in der Landwirtschaft (WUPS)

Pflanzenernährung und Pflanzenschutz im Weinbau

3. Bezugsquelle Landesinstitut für Erziehung und Unterricht Stuttgart
4. Bestellnummer H-97/09
5. Ansprechpartner Dr. F.-M. Müller
6. Schulanschrift Merian-Schule, Rheinstraße 3, 79104 Freiburg
Haus- und landwirtschaftliche Schule, Zähringerstr. 41, 77652 Offenburg
7. Schulart Berufsschule
8. Schultyp Landwirtschaftliche Berufsschule
9. Berufsfeld Agrarwirtschaft
10. Ausbildungsberuf Winzer(in)
11. Klasse/Jahrgangsstufe L2Wi/Fachstufe I
12. Fächer Fachkunde, Fachrechnen, Datenverarbeitung, Fachpraxis, Praktische Fachkunde
13. Kurzbeschreibung Die vorliegende Handreichung zur Lerneinheit bezieht sich auf den Lehrplan bei Winzern in der Teilzeitform in Fachstufe I. Es wird versucht, an Hand der Themengebiete "Rebenernährung und Pflanzenschutz" einen Unterricht durchzuführen, der es gewährleistet, Schlüsselqualifikationen bei den Schülern zu fördern. Dabei sollen sowohl fachliche als auch methodische, personale und soziale Kompetenzen gefördert werden, um die in der Landesverfassung formulierten überfachlichen Qualifikationen zu erreichen.

Der erste Unterrichtskomplex Rebenernährung-Düngemittelbedarf-Düngung vernetzt in idealer Weise die einzelnen Themenbereiche hinsichtlich Fachkenntnisse in FachkundeFachkunde und FachrechnenFachrechnen, daneben werden aber auch das Zusammenwirken der UmweltfaktorenUmweltfaktoren wie Boden, Bodenleben, Bodenbewuchs und Klima auf die Qualität und Quantität des Ertrages ersichtlich. An diesem Beispiel läßt sich unter anderem auch verdeutlichen, daß eine Förderung der Bodenfruchtbarkeit durchaus nach ökologischen und gleichermaßen ökonomischen Gesichtspunkten erfolgen kann und somit das Betriebsergebnis nicht in Frage gestellt werden muß.

Der zweite Unterrichtskomplex PflanzenschutzPflanzenschutz zeigt hier an den Beispielen PeronosporaPeronospora und Botrytis den Einfluß der DüngungDüngung, Kulturmaßnahmen und Pflanzenschutzmaßnahmen auf Wachstum, Ertrag und Gesundheit der Europäerrebe. Neben FachkenntnissenFachkenntnissen werden hier methodische Kenntnissmethodische Kenntnissee wie z.B. Nutzung moderner Technologien, Ursachenfindung, Einsatz spezieller Arbeitsgeräte vermittelt. Personale bzw. soziale KenntnissePersonale bzw. soziale Kenntnisse werden durch Wechsel der LehrverfahrenLehrverfahren erreicht.

14. Lehr- und Lernformen:
Lehrverfahren
Projektarbeit, Unterrichtsgespräch, Gruppengespräch, Einzelgespräch, Fallstudie, Planspiel, Leittextmethode, fächerverbindend, fächerübergreifend, angeleiteter Experimentalunterricht
15. Lehr- und Lernformen:
Sozialformen
Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit, im Klassenverband
16. Schlagworte FUSA, Schlüsselqualifikationen, Weinbau, Bodenkunde, Rebenernährung, Düngung, Pflanzenschutz

Kontakt: Walter.Hauth@t-online.de