Alternativer Landbau
| 1. Titel des
Projekts |
FÖRDERUNG UMWELTORIENTIERTEN HANDELNS DURCH VERMITTLUNG SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN IM AGRARWISSENSCHAFTLICHEN UNTERRICHT |
| 2. Titel der Lerneinheit
bzw. Handreichung |
Alternativer Landbau |
| 3. Bezugsquelle | Landesinstitut für Erziehung und Unterricht Stuttgart |
| 4. Bestellnummer | H-97/04 |
| 5. Ansprechpartner | Günter Denninger |
| 6. Schulanschrift | Bertha-von-Suttner-Schule, Beethovenstr.1, 76275 Ettlingen |
| 7. Schulart | Berufliches Gymnasium |
| 8. Schultyp | Agrarwissenschaftliches Gymnasium |
| 9. Berufsfeld | Agrarwirtschaft |
| 10. Ausbildungsberuf | entfällt |
| 11. Klasse/Jahrgangsstufe | AG13 |
| 12. Fächer | Agrartechnik mit Biologie, Volks- und Betriebswirtschaft mit Agrar- und Umweltrecht, (Chemie, Deutsch, Datenverarbeitung, Mathematik) |
| 13. Kurzbeschreibung | Die vorliegende Handreichung
beschreibt am Beispiel der Thematik "Alternativer Landbau", inwieweit bestimmte
Inhalte, Lehrverfahren, Sozialformen und Medien geeignet sind, im
agrarwissenschaftlichen Gymnasium über die rein fachliche Qualifikation
hinaus allgemeine Lernziele zu erreichen und damit bei den Schülern
Verantwortungsbewußtsein für die Umwelt zu
entwickeln.
Dabei zeigte sich, daß die Thematik "Alternativer Landbau" vielerlei Möglichkeiten bietet, die Umweltrelevanz (z. B. Rückstände in Lebensmitteln) von Bewirtschaftungsverfahren (konventionell/integriert, biologisch-organisch, biologisch-dynamisch) begreiflich zu machen und daraus Konsequenzen für das eigene Handeln zu ziehen. Außerdem eignen sich die Inhalte auf Grund ihrer ganzheitlichen Struktur (Pflanzenbau, Tierhaltung, Vermarktung, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit) für projektorientierten Unterricht. Die Ganzheitlichkeit der Stoffvermittlung wurde durch die fächerintegrierende und lernortübergreifende Unterrichtsorganisation (Schule und Betrieb) unterstützt. Die Einbindung der betrieblichen Praxis sowie praktischer Übungen (Lebensmitteluntersuchungen) ins Lerngeschehen schaffen Lebensnähe und wirken dadurch in hohem Maße motivationsfördernd. Durch die projektorientierte unterrichtliche Vorgehensweise mit den methodischen Elementen Pro und Konta, Leittext- und Moderationsmethode, Literaturauswertung (einschließlich Abschlußbericht) werden Lernsituationen geschaffen, die durch ihre Handlungsorientierung Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit fördern. Gleichzeitig lassen diese Lehrverfahren Sozialformen (Gruppenarbeit) zu, die soziale und personale Kompetenzen stärken. Die Kontrolle fachlicher und methodischer Kompetenzen erfolgte über eine Klassenarbeit, die ausgehend von praktischen Problemstellungen vom Schüler anwendungsbezogenes Denken verlangt. Die Vermittlung von personalen und sozialen Qualifikationen wurde mit Hilfe von Schülerfragebögen und Lehrerbeobachtungen abgeschätzt. Im Versuchszeitraum hat es sich gezeigt, daß sich Schlüsselqualifikationen im gewissen Umfang erfolgreich einüben lassen. |
| 14. Lehr- und Lernformen:
Lehrverfahren |
Projektmethode, Pro und Kontra, Rollenspiel, Leittextmethode, Moderationsmethode, Gruppenpuzzle fächerverbindend, lernortübergreifend |
| 15. Lehr- und Lernformen:
Sozialformen |
Einzel-, Gruppenarbeit, im Klassenverband |
| 16. Schlagworte | Laborarbeiten, Betriebserkundung, Lebenswirklichkeit, Handlungsorientierung, Ökonomie, Ökologie, Umweltrelevanz |
