Modellversuch 1 - FUSA
Inhalt:
Abschlußbericht (Inhaltsverzeichnis - Vorbemerkungen) * Handreichungen (Titel - Bestellnummern - Gliederungsschema) * Software * Schlagwörter zu den Handreichungen
FÖRDERUNG
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Modellversuch der Bund-Länder-Kommission gefördert durch das |
| Laufzeit | 1993-08-01 bis 1997-07-31 |
| Federführung | Ministerium für Kultus, Jugend
und Sport Baden-Württemberg Abt. V/4 |
| Geschäftsführung | Landesinstitut für Erziehung und
Unterricht, Stuttgart Abteilung III/2 Referatsleiter: Prof. Hans Hundsinger Projektleiter: OStR Walter Hauth |
| Wissenschaftliche Begleitung | Leitungsgruppe am Landesinstitut: StD´in Susanne Fockelmann, OStR Wilhelm Frey, OStR Walter Hauth, OStR Karl Wenger |
| Versuchsschulen | Bertha-von-Suttner-Schule Ettlingen
Haus- und Landwirtschaftliche Schule Offenburg Haus- und Landwirtschaftliche Schule Öhringen Luise-Büchner-Schule Freudenstadt (kooperierend) Staatsschule Gartenbau und Landwirtschaft Stuttgart-Hohenheim (kooperierend) |
Zielrichtung des Versuchs
LernorganisationUnterrichtsinhalte
Unterrichtsmethoden (Lehrverfahren)
Medien
Lehrvoraussetzungen
Schulorganisation
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Ergebnisse des Versuchs
Unterrichtskonzeptionen |
Von den Modellversuchsschulen in Zusammenarbeit mit dem LEU entwickelte Module (Lerneinheiten); dokumentiert in den folgenden Handreichungen und Berichten | ||||||||||||||||||
Zwischenberichte |
B-94/02, B-95/04, B-96/03 | ||||||||||||||||||
Abschlußbericht |
B-97/01 Inhaltsverzeichnis Vorbemerkungen 1 Allgemeine und statistische Angaben 2 Rahmenbedingungen 3 Didaktisches Konzept 4 Ergebnisse des Modellversuchs 5 Wissenschaftliche Begleitung 6 Transfer der Versuchsergebnisse 7 Lietraturverzeichnis 8 Anhang Vorbemerkungen Ziel des Modellversuches FUSA war es, neue Unterrichtskonzepte in der Umwelterziehung zu entwickeln, umzusetzen und zu beurteilen. Die Arbeit teilten sich die Wissenschaftliche Begleitgruppe (WB) am Landesinstitut für Erziehung und Unterricht (LEU) mit den Lehrern und nicht zuletzt den Schülern aus fünf Modellversuchsschulen. Ergebnis dieser Arbeit ist der vorliegende Abschlußbericht, der den Aufbau, die institutionelle Einbindung sowie Verlauf und Auswertung des Projektes beinhaltet. Ergänzt wird der Bericht durch Handreichungen zu ausgesuchten Themen, die an den Schulen als Lerneinheiten von etwa 40 Unterrichtsstunden behandelt wurden. Diese Handreichungen haben einen einheitlichen Aufbau und umfassen methodisch-didaktische Handlungsanalysen und -vorschläge sowie Beispiele zur Umsetzung eines schüleraktiven Unterrichts. Antworten auf die Ausgangsfragen bzw. Arbeitshypothesen basieren auf eher qualitativen Auswertungen von Schüler- und Lehrerbefragungen und geben Auskunft über die Akzeptanz der entwickelten Unterrichtskonzepte. Auf quantitative Analysen mußte wegen der zahlenmäßig begrenzten und differenzierten Untersuchungspopulation verzichtet werden. Um ausreichende Authentizität zu vermitteln, wurden die Aussagen der Lehrer zu betimmten Themenkomplexen der Unterrichtsmodelle ungekürzt übernommen. Sie wurden in Ergänzung zu den Kurzbeschreibungen der Unterrichtskonzepte im Kapitel 4 aufgenommen. Eine strukturierte Befragung vervollständigt diese Expertenauskünfte. Die Diskussion zu den Konzepten der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen erweckte und erweckt oft auch heute noch den Eindruck einer überbordernden Methodologisierung der Didaktik. Schulpraktiker mit langjähriger Unterrichtserfahrung mußten vermuten, bis zum Erscheinen des Schlüsselqualifikationskonzeptes so ziemlich alles falsch gemacht zu haben. Der Modellversuch hatte somit auch die Funktion einer Reflexion des eigenen Tuns. Das Ergebnis war ebenso ernüchternd wie ermutigend. Ernüchternd insofern, als so gut wie nichts Neues an Erkenntnissen aus der akademischen Diskussion dieses Schlüsselqualifikationskonzeptes hervorgegangen ist; ermutigend aber, weil ein Repertoire unterrichtlicher Ansätze angewendet und variiert werden konnte, was im Alltagsgeschäft der Schulen vielen Restriktionen unterliegt. Hierzu zählen häufig stofflich überfrachtete und hochdifferenzierte Ausbildungsordnungen und daraus sich zwangsläufig ableitende Lehrpläne. Die Anbahnung von Schlüsselqualifikationen verlangt aber ein hohes Maß inhaltlicher, methodischer und organisatorischer Flexibilität. Der Modellversuch zeigte deutlich, daß die Anbahnung übergreifender Qualifikationen wie beispielsweise Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit oder ein höheres Maß an selbständigem Arbeiten und Lernen nur zu Lasten einer zügigen Stoffbewältigung möglich ist. Für diesen Konflikt bietet die Didaktik bis dato noch keine überzeugenden Lösungen an. Die auf einem hohen Abstraktionsniveau aufbereiteten Vermittlungskonzepte aus Unternehmen der Wirtschaft waren in der Schule so nicht einsetzbar. Dem Machbaren wurde daher eindeutige Priorität vor dem Wünschbaren eingeräumt. Es ist in die Entscheidung der bildungspolitisch Verantwortlichen gestellt, in ihren Planungsvorgaben Prioritäten zu setzen und festzulegen, wie Schule, unter der didaktischen Maßgabe übergreifende Qualifikationen vermitteln zu sollen, letztendlich zu gestalten ist. Die Erfahrung des Modellversuchs verdeutlicht, daß höchstens eines der entwickelten Unterrichtskonzepte im Umfang von etwa 40 Unterrichtstunden pro Jahr und Klasse effektiv umsetzbar ist. Eine Ausweitung über dieses Maß hinaus, führt zu einer Auflösung der Fächersystematik mit allen den sich daraus abzeichnenden Konsequenzen eines fach- und sachsystematisch nicht tolerablen, der Beliebigkeit anheimgegebenen eklektizistischen Inselwissens. Die Akzeptanz der praktizierten schüleraktiven Unterrichtskonzepte darf sowohl bei den Schülern als auch bei den Lehrern als groß bezeichnet werden. Alle können sich diese Art des Unterrichts als für das Herausbilden einer beruflichen Handlungskompetenz geeignet vorstellen. Die Befragungsergebnisse belegen diesen Sachverhalt nachdrücklich. Der vermehrte Einsatz von Handlungsanleitungen, Leittexten, Gruppenarbeit oder die Verwendung elektronischer Medien zu Dokumentations- und Lernzwecken muß als weitere Bereicherung des Lernortes Schule betrachtet werden, sofern sich diese unterrichtlichen Ansätze nicht in puristischer Methodenmonomanie verrennen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Modellversuchs empfehlen das angelsächsische Paradigma eines pragmatischen Handelns, das davon bestimmt ist, das zu tun, was nach aller Erfahrung und Erkenntnis an ehesten zum Ziel führt. D. h. wer mehr Kommunikationsfähigkeit will, muß kommunikative Prozesse initiieren; wer mehr Kooperationsfähigkeit will, muß junge Menschen im Team oder in Gruppen arbeiten und lernen lassen, wer mehr Selbständigkeit im Denken und Handeln will, muß diese Selbständigkeit in schüleraktiven Unterrichtssequenzen anbahnen und wer sytemisches Denken fördern will, muß z. B. fächerverbindenden Unterricht anbieten.
Entscheidend ist, daß das Konzept
der Schlüsselqualifikation die individuelle Persönlichkeitsentwicklung
auch - was durchaus nicht immer so war - für berufliche Tätigkeiten
als Chance sieht, Ungewißheit und Unbestimmtheit künftiger
Qualifikationsanforderungen besser bewältigen zu können. Berufliche
Schulen haben hierzu schon immer einen bedeutenden Beitrag geleistet. Sie
sehen sich in der Diskussion um die Schlüsselqualifikationen in ihrer
pädagogischen Arbeit bestätigt und bestärkt. Diese Diskussion
ist Aufforderung zur Selbstreflexion und zur ständigen Verbesserung
ihrer berufspädagogischen Qualität. |
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Handreichungen |
Einheitliches Gliederungsschema für alle Handreichungen(H-97/03 - H-97/13)
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Software für
das
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CD-ROM mit Unterrichtskonzepten
zu den Modulen (Handreichungen H-97/03 bis H-97/13) im Verzeichnis der Unterrichtsmaterialien für berufliche Schulen |
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Lehrerfortbildung |
Zielgruppenspezifische Präsentation der Endprodukte auf nationaler, überregionaler und regionaler Ebene |
