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Jugendliche im Fokus salafistischer Propaganda. Was kann schulische Prävention leisten?


Das Landesinstitut für Schulentwicklung hat im Schuljahr 2015/2016 gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung den Teilband 1 einer Handreichungsreihe zur Prävention salafistischer Ideologisierung an Schulen erarbeitet.  Angeregt und beauftragt hat die Publikation das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.  Ein Kreis von Expertinnen und Experten hat die Erstellung der Handreichung begleitet.

Die Handreichung führt anhand von Basisartikeln in die komplexe Thematik der Prävention menschenabwertender Haltungen von Jugendlichen ein. Dabei wird der Blick sowohl auf die vielfältigen Lebenswirklichkeiten muslimischer Jugendlicher in Deutschland, auf schulische und außerschulische Diskriminierungserfahrungen sowie deren Instrumentalisierung durch salafistische Gruppierungen gerichtet. Salafistische Narrative und Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit werden näher beleuchtet, um im Anschluss die Möglichkeiten und Grenzen schulischer Prävention und Intervention zu erörtern. Die Autorinnen und Autoren der Artikel schreiben dabei aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven, so dass die Handreichung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den vielfältigen Themenbereichen sowie einer Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns anregt.

zur Handreichung


Austauschtreffen der Fremdevaluatorinnen und -evaluatoren Berufliche Schulen mit den Fachberaterinnen und -beratern Schulentwicklung an Berufliche Schulen


OES wird reformiert, die FEV 2.0 für die Beruflichen Schulen steht vor dem zweiten Jahr ihrer Erprobung. Zeit, dass sich die unterschiedlichen Akteure, die an den Schulen agieren, begegnen und sich über ihr Arbeits- und Rollenverständnis sowie über die Inhalte der Fremdevaluation austauschen.

Am 25. Juni trafen sich zu diesem Anlass 18 Fachberaterinnen und -berater Schulentwicklung aus allen Regierungspräsidien Baden-Württembergs mit den Fremdevaluatorinnen und -evaluatoren der Beruflichen Schulen des LS. Im Fokus dieser Begegnung stand vor allem der Austausch über die jeweils spezifischen Denkmodelle und Perspektiven im Zusammenhang mit der Qualitätsentwicklung an Beruflichen Schulen, auch mit Blick auf die Fremdevaluation. In „Corner Talks“ tauschte man sich vormittags über das jeweilige Rollenverständnis und gemeinsame Berührungspunkte in wertschätzender und offener Atmosphäre aus. Nachmittags diskutierten die Teilnehmenden an verschiedenen Themeninseln ausgewählte Qualitätsstandards der Fremdevaluation 2.0.

Die Veranstaltung fand großen Anklang auf allen Seiten und das abschließende Feedback dokumentierte den Wunsch nach einer Fortsetzung der Veranstaltung, ggf. in einem erweiterten Kreis. Ein solcher Austausch befördere das gemeinsame Verständnis der Qualitätsstandards für Berufliche Schulen und gebe den Schulen damit eine klare Orientierung für ihre schulische Qualitätsentwicklung.


LS goes Europe

Wie können mobile Endgeräte von Flüchtlingen oder Migranten für den Spracherwerb oder die Berufsorientierung genutzt werden? Diese Frage wird im Rahmen des Erasmus-Projektes YouRNI beantwortet werden, an dem sich das Referat Bildungsplanarbeit in beruflichen Vollzeitschulen des LS in den kommenden drei Schuljahren beteiligen wird. YouRNI steht für Young Refugees Need Integration. An diesem Projekt, das unter Federführung des Beruflichen Seminars in Karlsruhe durchgeführt wird, nehmen Bildungseinrichtungen aus Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Schweiz, der Türkei und Deutschland teil. Im Rahmen des Projektes wird Unterrichtsmaterial zur Unterstützung des Spracherwerbs oder der Berufsorientierung entwickelt, das von den beteiligten Ländern an ihre jeweiligen Bedingungen angepasst wird. Aufgabe des LS ist es zunächst, vor Start des Projektes den Ist-Zustand in den jeweiligen Ländern mit einem Online-Fragebogen zu ermitteln und auszuwerten. Die Ergebnisse wird das LS auf der Kick-Off-Veranstaltung am 4.-7. Oktober 2016 in Karlsruhe vorstellen. Zwei weitere Erhebungen des LS werden sich auf die Zufriedenheit mit dem entwickelten Unterrichtsmaterial beziehen. Über die Erhebungen hinaus wird das LS seine Expertise im Bereich des Lernens mit mobilen Endgeräten und im Bereich von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) einbringen. Weitere Einzelheiten finden sich auf der Homepage des Projektes: www.yourni.eu


Beispielcurricula als Umsetzungshilfen zu den neuen Bildungsplänen veröffentlicht


Unter www.bildungsplaene-bw.de sind ab sofort Beispielcurricula als eine wichtige Säule zur Unterstützung der Umsetzung der neuen Bildungspläne zu finden. Diese wurden am Landesinstitut von den Bildungsplankommissionen selbst entwickelt und stehen für die Fächer, die ab dem kommenden Schuljahr implementiert werden, für die Schulen und Lehrkräfte zur Verfügung. Sie sind auf der Online-Plattform in den jeweiligen Fachplänen bei den inhaltsbezogenen Kompetenzen auf der rechten Seite in Form von Word- und PDF-Dokumenten zu finden.

Beispielcurricula zeigen eine Möglichkeit auf, wie aus dem Bildungsplan unterrichtli-che Praxis werden kann. Sie können als beispielhafte Vorlage eingesetzt werden, um den Unterricht zu planen und zu gestalten oder die schul- und fachspezifischen Jah-resplanungen zu erstellen und weiterzuentwickeln.


Auftaktveranstaltung zum Landesprojekt "TabletBS.dual" zur Nutzung von mobilen Endgeräten in der Berufsschule am 18. Juli 2016 im Landesinstitut


Nach dem bereits erfolgreich laufenden  Projekt "TabletBS" für den Einsatz von Tablets in beruflichen Vollzeitschulen hat das Kultusministerium das Landesinstitut mit der Durchführung eines weiteren Projektes im Bereich des fachkundlichen Unterrichtes der Berufsschulen in zunächst drei ausgewählten Berufen (Mechatroniker, Kfz-Mechatroniker sowie Kaufmann/-frau für Bürokommunikation) beauftragt.

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Blick über den Zaun – langjährige Kooperation des LS mit der Bildungsdirektion Zürich

 
In bereits zehnjähriger Tradition findet zwischen der Bildungsdirektion für den Kanton Zürich und dem Landesinstitut für Schulentwicklung ein gewinnbringender Austausch über Konzepte zu aktuellen Entwicklungsfeldern sowie die Erfahrungen damit statt. So waren die Themen der Begegnung Anfang Juli in Zürich Kompetenzorientierter Unterricht mit speziellem Fokus auf den naturwissenschaftlichen Unterricht, externe Schulevaluation, Konzepte der Sprachförderung mit speziellem Fokus auf den Frühbereich und Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie Digitales Lernen. Die Züricher Bildungsdirektorin Dr. Silvia Steiner und der Direktor des LS Dr. Günter Klein sind sich einig: Der Blick über den Zaun und ein offener Dialog nützen beiden Seiten und sollen auch künftig konsequent fortgeführt werden.


Thementag „Integration durch Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche“

Wie können wir geflüchtete Kinder und Jugendliche beim Einstieg in Kita, Schule oder Ausbildung unterstützen? Wie können wir unsere schon bestehenden Strukturen und Netzwerke auch für die Integration junger Geflüchteter nutzbar machen und weiterentwickeln? Wie gelingt eine gute kommunale Koordinierung der vielfältigen Bildungs- und Unterstützungsangebote für junge Geflüchtete? Wie ermöglichen wir den Menschen, die zu uns kommen, eine aktive Teilhabe an Bildung und Gesellschaft?
Diese und weitere Fragen diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Bildungsregionen und anderer interessierter Städte und Landkreise sowie weitere zentrale Akteure am 7. Juni 2016 im Landesinstitut für Schulentwicklung.
Ausführlichere Informationen zum Thementag und den Bildungsregionen finden Sie hier.


Frühjahrstagung des Arbeitskreises Schulen der Gesellschaft für Evaluation e. V. (DeGEval) am Landesinstitut für Schulentwicklung


In welchem Verhältnis stehen externe und interne Evaluation an Schulen - ersetzen, ergänzen oder bedingen sie sich gegenseitig? Dies war Thema der diesjährigen Frühjahrstagung des Arbeitskreises Schulen der DeGEval, die Anfang Juni 2016 mit über 60 Teilnehmenden aus den Bereichen Bildungsforschung, Bildungsadministration und Praxis am LS zu Gast war.

Fokus der Diskussion und der einzelnen Beiträge aus Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und der Schweiz waren Konzepte zur Verknüpfung von externen und internen Verfahren der Evaluation sowie deren grundsätzliches Verhältnis und ihre Wirksamkeit. So stellte der Direktor des Landesinstituts für Schulentwicklung das Konzept in Baden-Württemberg vor und sprach dabei von einem unverzichtbaren Dreiklang: Selbstevaluation, Fremdevaluation und die in Baden-Württemberg verankerte Zielvereinbarung zwischen Schule und Schulaufsicht seien zentrale, sich notwendigerweise ergänzende Elemente der Qualitätsentwicklung. Im Zusammenspiel mit anderen Datenquellen wie beispielsweise Kennzahlen zu Abschlüssen und Übergängen sowie Ergebnissen der Lernstandserhebungen lieferten Selbst- und Fremdevaluation wichtige Entscheidungshilfen für Schulen in Baden-Württemberg, um die vor Ort vorhandenen Gestaltungsspielräume eigenverantwortlich und konstruktiv nutzen zu können, so Dr. Günter Klein.

Das vollständige Programm der Frühjahrstagung und die Präsentationen der Vortragenden finden Sie hier.


Experimente für den Sachunterricht - Grundschule Klasse 1 und 2 (GS-20)

 
Die Handreichung GS-20 „Experimente für den Sachunterricht - Grundschule Klasse 1 und 2" enthält altersgerecht aufbereitete Kopiervorlagen von Experimenten für Schülerinnen und Schüler in Klasse 1 und 2, welche die verbindlich vorgegebenen Experimente im Bildungsplan 2016 konkretisieren. Die Experimente wurden in Kooperation mit dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GS) in Heilbronn ausgewählt. Ergänzend zu den Kopiervorlagen werden in der Handreichung Bildungsplanbezug und spezifische Sicherheitshinweise gegeben. Durch zusätzliche Tipps und Informationen werden vertiefende inhaltliche Aspekte aufgenommen und weiterführende Experimente vorgeschlagen.

Die Experimentieranleitungen sind zudem zum kostenlosen Download abrufbar.

Die 81 Seiten umfassende Handreichung kann zu einem Preis von 12,50 ¤ (inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten) beim Webshop des Landesinstituts für Schulentwicklung bestellt werden.



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